Fort d'Evegnée

Das Fort von Evegnée liegt etwa 10 km westlich von Herstal. Fort d'Évegnée ist eine von zwölf Festungen, die als Teil der Befestigungsanlagen von Lüttich in den 1880er Jahren erbaut wurden. Erbaut zwischen 1881 und 1884 nach den Plänen von General Henri Alexis Brialmont, hat es viele Jahre den belgischen Streitkräften grossen Dienst erwiesen.

1971 wurde das Fort von der belgischen Armee an FZ veräussert und wurde zahlreichen Facelifts unterzogen, bevor das Personal der FZ das Fort als neue Produktionsstätte nutzen konnte.

Heute dient das Fort vor allem als Lager für explosive und pyrotechnische Komponenten mit einer maximalen Speicherkapazität von 49 Tonnen Sprengstoff. FZ nutzt diese Anlagen hauptsächlich für den Zusammenbau pyrotechnischer Komponenten in zwei Produktionshallen und zur Entwicklung, sowie zur Durchführung von Test- und Produktvalidierungen durch verschiedene Versuchsanlagen:

  •   Klimazonenversuche im Temperaturbereich von 74 bis -54 ° C
  •   Salzsprühnebel-Umwelttest
  •   Stoß- und Schwingungsmaschinen
  •   Fall-Test (bis zu 12 Meter)
  •   statisches Abbrennen von Raketenmotoren auf dem Versuchs- und Prüfstand zur Validierung der Raketenmotorleistung
  •   Verschiessen von Raketen in den Tunnel für dynamische Prüfungen

All dies ermöglicht es der FZ, die Qualität der hergestellten Produkte zu kontrollieren und neue Produkte zu entwickeln. Sie werden von der Abteilung Qualitätssicherung (ISO 9001: 2008) verwaltet. Diese verfügen daher über die notwendigen Mittel zur Validierung der Produktqualität, um somit den hohen Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Das Fort von Evegnée wurde vom belgischen Verteidigungsministerium betrieben, um das Königreich Belgien gegen die deutsche Invasion im 2. Weltkrieg zu schützen. Leider widerstanden nicht alle Forts diesen Angriffen trotz einer einzigartigen heldenhaften Anstrengung.